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Tauchwand-Ölsperren an der Waterkant im Einsatz

Am Stauraumkanal der Offshore Basis Cuxhaven sichern nun zwei TWOs das GFK-Kanalnetz vor Öl- und Schwimmstoffverunreinigungen

Zusammenfassung

Projekt: 11-0400
Auftraggeber: HTI Coerdes & Graefe KG, Stuhr
Segment: Abwassertechnik, Wassertechnik
Aufgabe: Fertigung und Montage von Tauchwand-Ölsperren
Laufzeit: Juni - September 2011
Projektverantwortung: Klaus Klatetzki

Projektinhalt

Unser Auftraggeber, die HTI Coerdes & Graefe KG mit Sitz in Stuhr, beauftragte unser Unternehmen mit der Planung, Fertigung und Montage von zwei Tauchwand-Ölsperren für das Bauvorhaben der Offshore Basis in Cuxhaven.

Hier baut die CuxHafEN GmbH den Logisitk-Standort Cuxhaven aus, der die Windkraftanlagen der Nordsee versorgt. Das 2010 neu erschlossene Areal zwischen Altenbrucher Hafen und dem Werk der AMBAU GmbH, wurde mit knapp 2 Millionen Tonnen Elbsand aufgespült und stellt eine Fläche von über 100 Hektar zur Verfügung. Hier zeichnet sich künftig die Strabag Offshore Wind GmbH für die Fertigung von Betonfundamenten der Windkraftanlagen verantwortlich.

Entwässerungsanlage aus GFK

Um das Niederschlagswasser des sandigen Untergrunds zu speichern, wurden 1,6 Km Wickelrohre und 14 Schächte aus GFK verlegt. Nach dem Regenereignis sorgt das Kanalsystem für einen kontrollierten Abfluss.

Zwei Schächte befinden sich in exponierter Lage und weisen ein erhöhtes Risiko für Gewässerverschmutzung auf. Hier dienen die Tauchwände des Typs TWO der Rückhaltung von Öl und wassergefährdenden Stoffen an der Wasseroberfläche, sowie der Verhinderung der Treibgutpassage.

Überall dort, wo Öl oder Schadstoffe an der Wasseroberfläche Engstellen überwinden können, sorgt die TWO für deren Rückhaltung. Zumeist werden unsere Tauchwände in (rechteckigen) Regenrückhaltebecken (RRB) eingesetzt. Jedoch ist die Tauchwand-Ölsperre TWO besonders für die Verwendung in Schachtbauwerken prädestiniert. Die Kombination aus Tauchwand-Ölsperre und GFK-Bauwerk war allerdings auch für unser Unternehmen eine Premiere.

In enger Absprache mit dem GFK-Spezialisten Amitech Germany, wurden zunächst die notwendigen Aussparungen und Aufnahmen am Glasfaserbauwerk abgestimmt und die wandseitigen Führungsschienen ab Werk montiert. Vor Ort wurden die Tauchwände final in die Schachtbauwerke eingelassen.

Die Führungsschienen erlauben eine Auftriebshöhe von insgesamt 2 m im Bauwerk. Durch Ihren Schwimmkörper verbleiben Sie auch bei schwankenden Pegelständen an der Wasseroberfläche. Schwerter unter- und oberhalb des Pontons verhindern Verwirbelungen und Unterspülungen von wassergefährdenden Stoffen.







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